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Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

Da ich meine „Sommer-Sale-Einkäufe“ bereits Anfang Juli in Italien erledigt habe, war ich etwas verwirrt, als ich jetzt um ein paar Schlussverkauf-Shoppingtipps gebeten wurde. Aber so weiß ich nun, dass der Sommerschlussverkauf bei euch in Deutschland erst vor einer Woche begonnen hat. Da ich meine bis vor ein paar Jahren extrem unvernünftige Shoppingweise erfolgreich geändert habe, fühle ich mich geradezu prädestiniert für diese Aufgabe;). Jedenfalls habe ich für Mira und alle Unentschlossenen ein paar meiner Tipps zusammengestellt, wo und wann man zuschlagen kann, und wo man lieber das Geld sparen sollte.

Meine Top 5 Tipps für vernünftiges Shopping
(auch außerhalb der Sale-Zeit anwendbar;) )

TIPP 1: Kleiderschrank – Check

Bevor du zum Shoppen losziehst, schaue dir den Inhalt deiner Kleiderschränke noch einmal genau an. So erfrischst du dein Gedächtnis und weißt später beim Shoppen, was du bereits hast und auf keinen Fall mehr kaufen brauchst (auch wenn es nur 1,- Euro kostet).

TIPP 2: Schnäppchenjagd statt Shoppingwahn

Hast du ein hübsches Schnäppchen entdeckt, überleg dir mindestens drei Outfit-Kombinationen, die du mit deiner bereits vorhandenen Garderobe zusammenstellen kannst. Fallen dir keine passenden Teile aus deinem Schrank ein, solltest du das gute Stück lieber im Laden zurücklassen. Sonst läufst du Gefahr, die Schnäppchenjagd in Shoppingwahn zu verwandeln, weil du ja weitere dazupassende Teile „benötigst“.

TIPP 3: Klassische Basics

Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

Mit Kleidern in klassischen Farben und Schnitten, die weder zu kurz noch zu lang sind, kannst du nichts verkehrt machen. Sie sind die Allzweck-Waffen und immer einsetzbar: Elegant mit Pumps und Blazer, casual mit Cardigan, verspielt mit Jeansjacke und mit schönem Schmuck und eine Clutch für den Abend.

Bei auffälligen Designs (sehr bunte Prints oder viel Rüschen), die man nur im Sommer tragen kann, solltest du wirklich nur dann zugreifen, wenn die Kleider zu hundert Prozent deinen Stil treffen und du sicher bist, dass du sie auch nächstes Jahr toll findest und tragen wirst. Von zu engen Schnitten würde ich abraten, da solche Teile nach den Winter(speck)-Monaten meist nur Depressionen auslösen ;) . Von zu engen Klamotten als Ansporn zum Abnehmen halte ich inzwischen nichts mehr (praktizierte ich übrigens jahrelang erfolglos).

TIPP 4: Über die Trends informieren.

Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

Es geht dabei nicht darum, sich strikt nach Trends zu richten, sondern viel mehr, neue frische Inputs zu bekommen. So kannst du jetzt schon günstig die Teile abstauben, die das Potenzial zum Trend haben. Vorsicht ist auch hier bei den auffälligen Kleidungsstücken geboten, oder bei Trends, die sich schon über einen längeren Zeitraum gehalten haben. Hierbei ist die Gefahr des Sattsehens viel zu groß. Kleidungsstücke, die sich trotz mehreren Anläufen nicht durchgesetzt haben, solltest du auch lieber im Laden lassen. Nur sehr, sehr wenige Spätstarter kommen tatsächlich glücklich ins Ziel;).

TIPP 5: Auf „Kombi-Wunder“ setzen

Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

Kleidungstücke, die in jede Jahreszeit passen (wie dieser Rock), sind die idealen Schnäppchenkäufe. Braun beispielsweise lässt sich einfach wunderbar kombinieren, während Farben wie Gelb oder Türkis nur begrenzt mit anderen Farben harmonieren und auch nicht gerade wintertauglich sind.

Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

Alle gezeigten Sets wurden von mir mit Polyvore erstellt. Zur der Quellenangabe auf der Polyvore-Seite gelangst du mit dem Klick auf das jeweilige Bild.

25 Kommentare zu:
Sommer-Sale: Tipps für Schnäppchen-Jägerinnen

  • i-like-shoes - Webseite: www.i-like-shoes.de sagt:

    Genialst! Werde das mal beim Shopping mit bedenken.. die ein oder andere Sache (Kombi Möglichkeiten), mache ich jetzt schon brav :)

  • Liebe Dana,
    die Tipps finde ich an sich nicht schlecht, allerdings finde ich, dass man es nicht so klar sagen kann. Den “Eulen-Trend” gibt es zwar schon länger, aber ich mag Eulen trotzdem sehr gerne und habe mir jetzt gerade einen Eulenring gekauft. Klar ist es prinzipiell nicht schlecht, sich an Trends zu orientieren, aber ich finde es wichtig, das zu machen, was einem selber gefällt :)
    Die Idee der Verwandlungskünstler finde ich dennoch klasse :)

    Liebe Grüße

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Du hast anscheinend meine „Botschaft“ nicht verstanden. Ich habe gemeint, dass bei bereits länger anhaltenden Trends die Gefahr größer ist, dass man sich selber schneller dran sattsieht und man statt einem Superschnäppchen eine zukünftige Kleiderschrank-Leiche ergattert hat. Wenn Eulen ohnehin deine Lieblingstiere sind und du sie gerne als Schmuck oder wo auch immer trägst, wirst du wahrscheinlich nicht ganz so schnell einen „Overkill“ bekommen. Ich habe keinen Bezug zu Eulen und finde, dass wir so langsam zu einem anderen Tier übergehen könnten. Ich wäre für kleine Äffchen. Die mag ich gerne und habe mir sogar jetzt aus einem kleinen Spielzeug-Affen eine Kette gebastelt. Ist weder IN noch passt es zu meinem restlichen Stil, aber ich liiiiiebe meine neue Kette. So what…

      Man darf nicht vergessen, dass der Sommer leider schon fast um ist und die, jetzt im Schlussverkauf ergatterten Teile einem auch nächsten Sommer noch gefallen sollten.

      Die Collagen sind meine persönlichen „Anschauungsbeispiele“ (meine subjektive Meinung) und keine fixen Richtlinien, nachdem sich jetzt alle richten müssen. Ich hätte statt der Eulen genauso Miu Miu – bzw. Zara-Kätzchen oder Schwalben nehmen können, aber die Eulen fand ich bei Polyvore einfach schneller;).

  • Victoria - Webseite: www.victorypug.com sagt:

    Ein super Post und eine tolle Idee finde ich! Das war bestimmt jede Menge Arbeit…

  • Kerstin   sagt:

    Alles super Tipps! Ich nehme mir auch jedes Mal vor, sie zu beherzigen, ABER manchmal lockt dann doch das rote Preisschild :-) . Alles in allem kaufe ich doch schon bewußter ein als früher.

    • Kerstin   sagt:

      Am Samstag war ich mit meiner Tochter shoppen. Und eigentlich wollte sie nur mal zu RENO. Und wer hatte 2 Paar Schuhe in der Tüte: ICH!. Ein Paar Gladiator-Heels (die ich eigentlich schon habe, aber die neuen sind eine Nuance dunkler) und ein Paar Peeptoe-Stiefeletten (die mein Mann total häßlich findet). ABER: beide Paare waren auf 9.95E gesenkt und es gab noch einmal 40% Rabatt, do daß ich für beide Paare nicht ganz 12,- bezahlt habe. Da MUSSTE ich sie mitnehmen!

  • Kerstin - Webseite: www.agentur-herzduett.de sagt:

    Prima Tipps. Ich war in diesem Jahr sehr vernünftig und habe alles genauso gemacht ;-) ))

  • Dana ich würde die Äffchenkette zu gern mal sehen :)
    Sehr gute Hinweise! Wenn man sich daran hält, kann man wohl kaum noch was falsch machen.

  • majka - Webseite: majkaswelt.blogspot.com sagt:

    ich denke mir auch immer wieder, ich muss vernünftig sein.
    aber wen mir ein teil wirklich gefällt, da kann ich doch nicht wiederstehen. heute auch wieder 2 kleider für je 5€ gekauft.aber ich finde sie einfach toll :-)

  • meryl   sagt:

    Gute Tipps =) Der Schultertrend den gibts doch aber immer noch oder? Ich geh diese Woche wohl nochmal los und leg mein Augenmerk auf Jeans und hoffe das da einige reduziert sind.

  • CherryDarling   sagt:

    Vielen Dank für die guten Tipps, die meisten habe ich dieses Jahr ganz brav beherzigt, nur bei den Tipps 2 und 4 bin ich nicht so sattelfest…2 bessert sich langsam, aber bei 4 finde ich es gar nicht so leicht, die “guten”, längerfristigen Trends rauszufiltern. Ausserdem werde ich je älter ich werde, desto heikler bei Kleiderkäufen und achte sehr darauf, nur Sachen zu kaufen, die mir wirklich gefallen, dann ist die Gefahr des Overkills nicht so gross. Es macht mir auch nichts aus, diese Teile dann als einzige eine Saison später noch zu tragen ;-)

    Übrigens kenne ich das mit den zu engen Kleidern als Ansporn zum Abnehmen nur ZU gut, bei mir befinden sich auch noch ein paar solcher “Souvenirs” an leichtere Zeiten….aber ich kann mich einfach nicht davon trennen, es scheint mir dann wie wenn ich mich für immer damit abfinden würde, niemals mehr rein zu passen…. :-(

  • nana the christ   sagt:

    oh…ja…kaufrausch…das kennen die meisten hier wahrscheinlich nur alzu gut.

    ich kauf meistens wild drauf los und schaffe es trotzdem irgendwie kaum kleiderschrankleichen mit nach hause zu bringen.
    allerdings kaufe ich auch nur was mir wirklich gefällt. mein geschmack und aktuelle trends mögen sich irgendwie nicht.

    lg nana

    @dana: äffchenkette sehn will!

    ich mag mein monster.

  • Manuela - Webseite: mode-tipps.eu sagt:

    Tipp 6: Aktuelle Mode-Blogs, Gutschein-Blogs und Shopping-Blogs abklapppern um auf besondere Schnäppchen aufmerksam zu werden ;)

  • cooltasche - Webseite: www.cooltasche.com sagt:

    Alles super Tipps! Ich nehme mir auch jedes Mal vor, sie zu beherzigen.Danke!

  • Ich find die Tips Klasse!!! werde ich beim nächsten Shoppingtrip – Delirium “versuchen” zu berücksichtigen :)

    LG

  • Julia - Webseite: www.sparbaby.de sagt:

    Das Kaufen oder nicht kaufen -Bild ist ja klasse geworden, selbst gestaltet? Ich würde noch hinzufügen: Impulskäufe vermeiden und vorher Liste mit Dingen die man wirklich “braucht” machen und dann ganz diszipliniert nur Dinge von der Liste shoppen, klappt nur leider selten ;-)

    Und Basics oder Classics antizyklisch kaufen, jetzt im SSV für nächsten Sommer zum Beispiel. Funktioniert natürlich nur mit Tipp 3, also Sachen die man sowieso seit Jahren immer wieder kauft.

  • Ob ich vorher den Kleiderschrank – Check mache kann ich nicht versprechen, aber cih restlichen Tipps werde ich versuchen, bin schon gespannt ob sie was brngen

  • Max - Webseite: www.spar-muli.de sagt:

    Das sind eine Menge cooler Tipps, die eigentlich nicht nur auf Modeeinkäufe passen. :)
    Aber selbst für mich als Mann kann das eine gute Vorsichtsmaßnahme sein (Auch wenn ich mir nicht anmaße jetzt immer ein passendes Outfit zusammenstellen zu können).
    So einmal im Jahr bekomme ich nämlich auch das Bedürfnis meinen Kleiderschrank neu zu bestücken und das endet meistens böse. :)
    Danke, Max

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