Wer braucht schon Models?

Dies und Das
4. Januar 2010
20 Kommentare

Brigitte ohne Models
Symbolfoto: alle Rechte reserviert und nicht abgeholt ;-) .

Brigitte jedenfalls nicht!!!
Den Brigitte, die Marktführerin unter den klassischen Frauenzeitschriften Deutschlands (Zitat: FinanzNachrichten.de) hat die Frauenwelt „revolutioniert“ und verzichtet seit der aktuellen (gestern erschienenen) Ausgabe auf professionelle Models. Statt der russischen Bohnenstangen Helena, Svetlana oder Olga heißt es bei Brigitte nur noch Heike, Meike oder Rilke – allesamt „ganz normale“ Frauen, die sich ihre Brötchen an der Wurst- oder Getränketheke, im Büro oder als Schauspielerinnen (haaa!) verdienen.

Und wie alles Revolutionäre, gehört auch die Brigitte – Initiative natürlich hinterfragt, weshalb ich die nächsten Zeilen nützen möchte, die erste „Brigitte Ohne Models“-Ausgabe zu analysieren. DALI - Mein Online-Shop

Eines vorweg: Ich kenne Brigitte nur von Arztbesuchen oder aus dem Urlaub, da diese Zeitschrift öfter in Wartezimmer und Hotels aufliegt. Um mich für diesen Artikel kompetent vorzubereiten, habe ich mit zwei Frauen gesprochen, die Brigitte mehr oder weniger regelmäßig lesen. Zusätzliche Informationen erhielt ich durch einen Beitrag von SternTV. Die Gäste bei Günther Jauch waren eine dieser „normalen Frauen“ (keine Olga!!!) und eine Dame aus der Brigitte-Redaktion. Also, Infos direkt aus erster Hand!

Sowohl mir als auch meinen Gesprächspartnerinnen ist noch nie aufgefallen, dass Brigitte bisher „Magermodels“ abgebildet hat. Im SternTV-Film zeigte uns aber der Chefredakteur der Brigitte, dass einem der Models in gestreckter Pose nachträglich mit Photoshop die Arme dicker gemacht werden mussten. Was für ein Skandal!!! Anmerkung: Ich bin zwar nicht mager, aber wenn ich mich richtig strecke, sieht man sogar meine Rippen.

Aber wenden wir uns nun der ersten Ausgabe zu:
Auf der Titelseite lächelt uns eine 29 jährige „normale“ Frau entgegen, die im echten Leben angehende Lehrerin ist und die Fotostrecke wurde mit einer “normalen“ 19-jährigen Schülerin(Brigittes neue Zielgruppe?) in Südafrika aufgenommen. Beide „Normalo- Frauen“ sind sehr hübsch und charismatisch und könnten durchaus „echte Models“ sein, wäre da nicht die Konfektionsgröße. Und jetzt kommt´s: Beide Frauen tragen die Größe 36!!! Ohhhh mein Gott!!! Eine 36! Na, die von Brigitte trauen sich wirklich was!
Zu gut, dass Brigitte in der neuen Ausgabe gleich die legendären Brigitte-Diät-Rezepte für 14 Tage plus die große Kalorien- und Fett-Tabelle (für die Handtasche!) mit eingepackt hat.

So viel Mut und Menschlichkeit gehören wirklich belohnt, also lauft alle in den nächsten Kiosk und kauft euch die „neue Brigitte“. Ich glaube, ich hole mir gleich zwei oder drei Ausgaben, um es irgendwann an meine Kinder und Enkel zu vererben, schließlich war ich die Zeitzeugin dieses ach so historischen Moments!

::: Ironiemodus aus :::

Mal ehrlich: Eine Frauenzeitschrift, die seit 50 Jahren für ihre Diäten bekannt ist und zig Diät-Bücher rausgebracht hat, will sich nun von Modelmaßen distanzieren? Wochenlang von „normalen Frauen, die mitten im Leben stehen“ zu quaseln und gleich im ersten Heft eine Kalorientabelle als Giveaway dazu legen – für mich ein Widerspruch in sich.
Eine normale Frau zählt keine Kalorien, sondern genießt das Leben. Und wenn es irgendwo zwickt oder die Hose zu eng geworden ist, macht eine normale Frau ein wenig Sport und isst zwischendurch einen Apfel, macht aber keine Diät, um sich danach über den Jo-Jo Effekt zu ärgern!

Um fest im Leben zu stehen, sollte eine Frau doch als Erstes zu sich selbst stehen und sich nicht von irgendwelchen dünnen Models bedroht fühlen.

Noch eine letzte Anmerkung: Auch nach der wochenlangen Gratis-Publicity, die Brigitte mit dieser Aktion bekommen hat, werde ich keine neue Leserin. Übrigens, ich bin auch eine Frau, die mitten im Leben steht und trotz ihre 1,64 m nichts gegen schlankere und größere Models hat ;-) . Ganz im Gegenteil.

Copyright: Michael Punzenberger und fashion.onblog.at (Bild und Text Veröffentlichung nur mit schriftlicher Zustimmung der Rechteinhaber. Jegliche illegale Veröffentlichung wird in Rechnung gestellt.)

20 Kommentare zu:
Wer braucht schon Models?

  • Ich hatte die Brigitte Ausgabe gestern in der Hand und wollte sie auch fast mitnehmen bis ich den Preis gesehen habe 2,60 € (in Deutschland, bei Euch etwas teurer). Tja, Nicht-Models haben eben ihren Preis. Ich bin auch keine regelmäßige Brigitte Leserin (für ich hat die Zeitschrift einen Touch von “alt”), aber ich meine, dass sie mal günstiger war!

    Und bitte, wie viele “normale” Frauen haben denn Gr. 36. Das ist für mich immer noch sehr schlank. Die meisten Frauen die ich kenne, haben Gr. 38 bis 42.

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Hallöchen Laila,
      ich bin ja schon über 30 und fühle mich dennoch von Brigitte nicht angesprochen. Die Inhalte wie „14-Tage Diät“ oder „Wie finde ich den richtigen Mann?“ sind mir die knapp EUR 3,- nicht wert.

      Ich habe zwar Größe 36, bin aber auch ein kleiner Zwerg ;-) .
      Um die Aktion glaubwürdig erscheinen zu lassen, hätten sie sich umschauen müssen, welche Kleidungsgröße die ZIELGRUPPE der Zeitschrift trägt und die fängt bei Gr. 38 an.
      So ist es für mich einfach eine günstige PR-Kampagne, die höchstwahrscheinlich die Verkaufszahlen der ersten Ausgabe (Neugier?) in die Höhe treibt, mehr aber auch nicht.
      Liebe Grüße,
      Dana

  • Miri - Webseite: mi-rizzza.blogspot.com sagt:

    Hallo liebe Dana,

     

    ich bin auch kein Brigitte Fan (aber meine Mutter liest sie). Früher habe ich die Brigitte Young Miss gelesen. Das war eine sehr gute Zeitschrift, die ich auch nur empfehlen kann! Weiss aber gar nicht, ob es die noch gibt. :D

     

    Ich muss sagen, dass ich die Brigitte immer als eine anspruchsvolle Zeitschrift für die normale Frau von heute gehalten habe und es auch immer noch so sehe. Die Brigitte hat immer wieder normale Frauen in die Fotostrecken gepackt und nie extrem magere Frauen.

     

    Die Grösse 36 gilt in der Modewelt ja schon als extrem normal, wenn man bedenkt, dass überall nur die Size Zero mit Gr. 32 angestrebt wird. Ich finde auch, dass die meisten Mädchen heute  gross und dünn sind. z. B. ist mir schon aufgefallen, das die Kleidergrösse 34 und auch 36 immer am Schnellsten ausverkauft sind. Also sprich, so sind wohl dann auch die meisten Kundinnen gebaut. Auch in den ganzen Modeblogs sind die meisten Mädels doch recht schlank.

     

    Die Brigitte Diät ist nicht wie andere Zeitschriftendiäten, die den JoJoeffekt verstärken und im Endeffekt nichts bringen, sondern sie soll eine Ernährungsumstellung sein:Essen mit Genuss und viel Abwechslung. Auf nichts verzichten und dabei gesund abnehmen oder die Figur halten.

     

    Ich finde es nicht schlimm, wenn die Brigitte Diät zeitgleich mit dem Shooting normaler Frauen veröffentlicht wurde. Der Zeitpunkt ist jetzt gerade nach den Feiertagen gar nicht schlecht gewählt, da sich manch eine sehr sattgegessen hat und nun wieder mit neuem Elan und einer gesunden und ausgewogenen Ernährung durchstarten möchte. Die Fotos von relativ normalen Frauen sind nicht so deprimierend wie die der Magermodels und dienen als Ansporn.

     

    Ich sehe das alles gar nicht soooooooooo negativ.

     

    Liebe Grüsse und ein gutes neues Jahr wünsche ich Dir!

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Hallöchen Miri,
      würden wir hier von Vogue oder Elle sprechen, würde ich dir mit der Größe 36 wahrscheinlich recht geben. Brigitte-Models waren allerdings noch nie in dem Size Zero-Bereich anzutreffen. Prinzipiell kann man also bei Brigitte nicht von Magerwahn und Magermodels sprechen. Die „Nicht-Models“ sehen genauso aus wie bisherigen Profi-Models von Brigitte, weshalb ich die Aktion so lächerlich und unglaubwürdig finde.

      Die Vergleiche zu Blogger-Mädels kann man in diesem Fall schwer einstellen, da diese nicht der Brigitte-Zielgruppe entsprechen. Die typische Brigitte-Leserin ist laut Statistik zwischen 35 und 55 Jahre alt, die meisten Mode-Bloggerinnen sind hingegen unter 30.

      Von einer Bekannten, die als Einkäuferin für eine bekannte Modekette arbeitet, weiß ich, dass Gr. M die gängigste Größe ist, die Größen XS und S werden von der Kette
      weit weniger eingekauft und sind aus diesem Grund auch schneller vergriffen.

      Zum Thema „Abnehmen“:
      Ich glaube, dass sich eine Frau, die abnehmen möchte, von einem Model, das sein Geld mit „dünn-sein-müssen“ verdient, weniger bedroht fühlt, als von einer „normalen Frau“, die Beruf, Karriere, Kinder und obendrauf Modelmaße hat ;-) .
      Wenn ich mit mir unzufrieden wäre, würde ich diese neuen „Nichtmodels-Superfrauen“ hassen.

      Ganz liebe Grüße,
      Dana

  • ich verstehe sowieso nicht, wieso viele Frauen zu glauben scheinen, “dünn” sei gleichbedeutend mit “schön”, was wiederum zu “begehrenswert” führt. Liebe Frauen, glaubt das nicht. Männer stehen absolut nicht auf Magermodels aus der Boulemieabteilung. Und welche Kleidergröße ihr tragt, merken wir Männer sowieso nicht. Das nur als kleine Anregung zum Thema.
    Und du, liebe Dana, hast natürlich völlig Recht. Wer von “normalen  Frauen” spricht und uns dann doch nur wieder “normale Models, die keine Models sind” präsentiert, ist schon ein gehöriger Schaumschläger. Aber Gruner & Jahr haben mit ihren Frauenzeitschriften eben massive Probleme und nutzen diese Aktion, um neue Leserinnen zu generieren. Ob das klappt, bleibt eh fraglich, denn die Probleme der Print-Magazinbranche sind ja nie zu dünne Models gewesen.

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Hi Mick,
      danke, dass du dich als Mann hier zu diesem Thema geäußert hast. Du sprichst mir übrigens aus der Seele!!! Genau meine Meinung.
      Brigitte gehört zu den Zeitschriften, die im letzten Jahr stark abgebaut haben, während Glamour, Jolie und Co. ihre Verkaufszahlen steigern konnten.

      Die Aktion war werbetechnisch zwar gut geplant, auf Dauer zählen aber doch die Inhalte. Und diese konnten, meiner Meinung nach, bereits in der ersten Ausgabe, den Versprechungen nicht standhalten.

      Deine Aussage zu den Problemen der Print-Medien (letzter Satz) trifft es genau auf den Punkt.

      Liebe Grüße nach Bayern,
      Dana

  • Karin   sagt:

    LiebeDana!

    Ich kann Dir nur zustimmen. Die trauen sich wirklich etwas! Kleidergröße 36, ist ja echt schon fast pummelig!  :-)

    Meiner Meinung ist das alles nur PR damit wir Menschen nicht vergessen, daß es -ach ja wie war doch gleich der Name- Brigitte gibt.

    Die heutige Welt ist einfach nur noch verrückt, Lady Gaga hat eine Woche einen Penis damit sie mehr Cd´s verkauft und Brigitte eben ab jetzt nur noch normale Models mit “normaler” Größe 36.

    Naja immerhin passen die Models noch auf die  A4 Seiten – wer hätte das gedacht??!!

    Wenn ich soviel Geld mit irgendwelchen PR Gags verdienen würde, können mich die auch gerne als rosarotes Ringelschwänzchenschwein abbilden – ich lach sogar dabei – ehrlich!!! Aber bitte mit dem Aufhänger “Rosa ist die neue Modefarbe” – und macht echt sexy.

    Viele liebe Grüße Karin

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Hi Karin,
      du hast mich mit deinem
      Kommentar zum Lachen gebracht und mir den ganzen Montag versüßt! Danke dir dafür!!!
      Nun überlege ich, ob ich eine Selbsthilfegruppe für „Normalo-Frauen mit Gr. 36“ gründen sollte. Ich glaube kaum, dass Brigitte alleine es schafft, all diesen armen Wesen zu helfen. Immerhin werden solche Randgruppen auch von Vogue & Co schonungslos ignoriert ;-)

      Du hast vollkommen recht – die Welt wird aus Gier nach Profit immer verrückter.

      Neben Brigitte-Nichtmodels und Lady Gaga´s Penis wird uns ein 13-jähriges Mädel, dass in 15 Zentimeter Heels gesteckt wird, als DIE neue „Stylingikone“ verkauft.

      P.S. Ich liebe Rosa-Ringelschwänzchen-Schweinchen und wurde mir die Ausgabe auf jeden Fall kaufen. Und wenn du dich einsam fühlen solltest, mache ich (als seelische Unterstützung) auch gerne mit ;-) .

      Ganz liebe Grüße,
      Dana

  • danke für diesen artikel! ich bin der selben meinung wie du!!!!!!!

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Danke für deinen Kommentar Aurela!
      Ich glaube, dass die meisten “normalen” Frauen genauso denken.

      LG,
      Dana

      P.S. Dein Ankleideraum ist beneidenswert gut gefüllt ;-) . Und ich dachte, ich hätte viele Klamotten …

  • Tatjana - Webseite: www.butterzart.com sagt:

    Mal von den ganzen Widersprüchen der Kampagne abgesehen: Wer auch immer bei Brigitte es abgenickt hat, auf professionelle Models zu verzichten, gehört ob der Publicity in Gold aufgewogen. Mir gefallen die „Models“ der aktuellen Brigitte zudem auch besser, da sie in der Tat natürlicher wirken und ich kann mir gut vorstellen, dass eine Kaufentscheidung für „tragbare“ Mode in dieser Form in Zukunft von der Leserschaft auch leichter getroffen wird. Mit „Haute Couture“ wird das in meinen Augen nicht funktionieren – aber das ist ja auch wieder eine ganz andere Baustelle…

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Danke für deinen Kommentar Tatjana!
      Keine Frage, die Werbestrategie war brillant – das muss man Brigitte lassen. Auch die “Nichtmodels-Models” sehen erfrischend aus.

      Ich bin auch für mehr tragbare Mode, da ich sehr selten (bis gar nicht!) auf Premieren- und Cocktail-Partys eingeladen werde ;-) . Genauso wenig hilfreich finde ich die “Anfang-Januar-Sommeroutfits” aus dem fernen Afrika. Bis ich in Österreich diese Outfits tragen kann, ist die Zeitschrift wahrscheinlich schon längst zu einem Karton verarbeitet worden. Gerade von einer Zeitschrift, die 14-tägig erscheint, erwartet man sich etwas mehr Aktualität.
      Aber das hat auch weniger mit Models oder Nichtmodels zu tun.

      Liebe Grüße,
      Dana

  • Karin   sagt:

    Brigitte

    hat es wohl geschafft! Aber nur Budget mäßig! Jetzt müssens keine Models mehr bezahlen (Geld gespart) das Ersparte in PR verjubeln -und weil wir uns jetzt alle noch fetter vorkommen als zuvor lesen dich nie wieder!

    Der totale Absturz ist vorprogrammiert! Danke Brigitte!

    Die fetten Models ertragt doch niemand! ;-)

    Da bleib ich lieber bei http://fashion.onblog.at weils wahr ist!

    Liebe Grüße

    Ringelschwänzchen……

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Bei SternTV sagte die Dame von Brigitte, dass die Nichtmodels gleiche Gagen bekommen wie die Profimodels.
      Nun, da die Profis nicht direkt, sondern über ihrer Agentur gebucht werden, müssen sie ein Teil ihrer Gage als Vermittlungsprovision an ihre Agentur bezahlen. Ich meine, sie sollten alle kündigen und auf deutschen Straßen auf und ab gehen und darauf warten, von Brigitte Scouts als “Nichtmodels” entdeckt zu werden :-D .

      Mensch Karin, du solltest jetzt in dieser schrecklichen Krisenzeit mehr Herz für Profimodels zeigen. Uns normalen Frauen kann ja jetzt eh nichts mehr passieren ;-) So nach Casting-Show-Manier: “Wir sind gesafed!”

      Ganz liebe Grüße

  • Ivana   sagt:

    also ich bin 20 jahre alt und ich halte die Brigitte für eine sehr seriöse Zeitschrift die Berichte bringt, die einen zum nachdenken anregen und nicht NUR über mode zu berichten weiß und die tollsten schminktipps sondern auch alltägliche “frauenprobleme” ,…die zeitschrift bezieht sich nicht auf meine altersklasse aber besonders die Dossiers sind meistens sehr interessant,…für mich gibt die brigitte mehr her als eine andere zeitschrift wie z.b die glamour die manchmal so rüberkommt als ob sie nur an 15 jährige mädchen adressiert ist….

    und außerdem geht es bei dem Statment der Brigitte meiner Meinung nach nicht darum keine schlanken frauen mehr abzubilden,sondern einfach keine MAGEREN models mehr,..ich denk da wird die message falsch verstanden…also ich kenne genug mädels die Models sind und diese mädels sehen nur auf fotos echt super aus, aber für die realität sind diese mädels viel zu dünn und das kann eigentlich jeder bestätigen, solche mädels kennen doch viele!! es geht bei der message von Brigitte darum Frauen abzubilden die einfach normal und natürlich schön schlank sind,..ich verstehe darunter leute wie DICH Dana :) du hast eine super figur,aber ich denke niemand würde dich für knochig und dünn halten, mit großer angst dass du zerbrichts,und das ist doch ein kompliment..das ist meiner Meinung nach die Aussage von Brigitte und das find ich toll!!!

    ich habe mir diese Brigitte ausgabe auch geholt und ich denke dass die diät eher zu ausgewogenem essen anregen soll,..und ganz ehrlich wer echt abnehmen will verlässt sich doch nicht ernsthaft nur auf eine zeitschriftendiät sondern macht gefälligst sport und bewegt sich viel…

    allerliebste grüße =)

     

  • Carin   sagt:

    was ist ein “model” und was ist ein “nichtmodel”?
    ist man model wenn man das hauptberuflich macht? oder  wenn man in einer agentur ist? oder schon wenn man fotografiert wird?
    denke doch das die meisten eine in einer zeitschrift abgebildete frau als “model” bezeichen oder?

  • [...] waren – oder die Differenz zwischen SUPERHERO MODEL und New Face .. wie auch immer. Dieser Model Welt werd ich mein Lebtag nicht viel abgewinnen können. Den Models schon .. aber nicht dieser [...]

  • Olga   sagt:

    Das hat schon einen Grund wieso nur “Olgas” als Models in der ganzen Welt tätig sind. Die deutschen Frauen sind wie in aller Welt bekannt die hässlichsten der Welt (Ausnahmen wie Heidi oder Claudia gibts natürlich auch). Dies ist also der Grund wieso man russische Models ablichetet, denn mit deutschen Frauen kann man keine Kundschaft anlocken so leid es mir auch tut. Was ich jedoch nicht verstehe bei dir wieso du bei solch einen guten Blog dich auf das wie mir scheint rassistische aus neid anscheinend resultierende Niveau begibst? Ich wünsche du hättest mehr selbstbewusstsein, dann hättest du es sogar bei deinem nun sorry durchschnittlichen aussehen genung selbstbewusstsein zu verstehen dass man so etwas nicht schreibt!Punkt

    • Dana - Webseite: fashion.onblog.at sagt:

      Hallo Olga,
      ich verstehe deine Aufregung überhaupt nicht. Anscheinend regst du dich künstlich auf, ohne dir überhaupt meinen Artikel zu Ende gelesen zu haben. Und sollte ich mich doch irren und du zu Ende gelesen hast, dann hast du den Sinn des Beitrags überhaupt nicht verstanden. Sorry!

      Auch wenn ich dich jetzt vielleicht enttäuschen muss, aber in meinem Artikel ging es zu keinem Zeitpunkt um russische Frauen im Speziellen, oder darum, diese in irgendeiner Art und Weise zu beleidigen – ganz im Gegenteil!!!

      Also noch einmal:
      1. Da mir diese Brigitte-Aktion als ein fauler PR-Gag vorkam, fiel mein Beitrag demzufolge ironisch aus. Der „Ironie-Modus“ wurde sogar schriftlich festgehalten (siehe Beitrag).
      2. Die Zeitschrift Brigitte verzichtet auf dünne Profimodels. Um der Aussage noch mehr Eindruck zu verleihen, habe ich klischeehaft Namen russischer Models gewählt. Hätte ich Claudia, Cindy oder Naomi geschrieben, würde man sie mit Topmodels assoziieren, was ja Brigitte-Models nie waren.
      3. In meinem Beitrag wurden genauso klischeehaft typisch deutsche Namen wie Meike, Heike & Co gewählt. Also, bloß nicht aufregen!!!
      4. Die Namen wurden willkürlich gewählt, bedeutet also nicht, dass OLGAS nun die hübschesten, dünnsten, besten oder was-auch-immer- Frauen der Welt sind (Sorry!).

      Du wirfst mir Rassismus vor, während du die deutschen Frauen als die Hässlichsten der Welt bezeichnest?! Auch wenn du dich durch meinen Artikel (unerklärlicherweise) beleidigt fühlst, hättest du dich diesbezüglich bestimmt etwas gepflegter ausdrücken können. Übrigens finde ich, dass es tausende hübsche Frauen in Deutschland gibt, nicht nur die von dir als Ausnahme bezeichnete Claudia und Heidi.

      P.S. Weder bin ich Deutsche, noch lebe ich in Deutschland, also triffst du mich persönlich mit deiner Aussage überhaupt nicht ;-) .
      P.P.S. Mit meiner Durchschnittlichkeit komme ich absolut gut zu Recht, vielen Dank! Anstatt dir Sorgen über mein Selbstbewusstsein zu machen, solltest du dich eher fragen, warum dich ein ironisch gemeinter Artikel so sehr aufregen kann?!

      Vsjo horoschó, chto horoschó koncháetsya. (Ende gut, alles gut ;-) )

  • Also ich kenne Brigitte auch von Arztbesuchen ;-) Aber eins muss man denen lassen, die Diskussion zeigt das die Werbekampange wirkt.

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